«Pumpfoilen ist wie Fliegen auf dem Wasser – ausschliesslich angetrieben durch die Kraft und Bewegung des Pumpfoilers»

Beim Pumpfoilen bewegt sich der Pumpfoiler mit einem Hydrofoil über das Wasser. Während man beim Windfoilen, Wingfoilen und Kitefoilen die Vorwärtsenergie mit Hilfe eines Segels oder Drachens (Kite) aus dem Wind gewinnt, wird beim Pumpfoilen der Vortrieb alleine durch die Bewegung des Pumpfoilers erzeugt (das «Pumpen»). Hat man einmal den richtigen Dreh raus, so kann man so lange über das Wasser ‘fliegen’, wie man die entsprechende Energie aufbringen kann.

Der Vorteil vom Pumpfoilen ist, dass man weder auf Wind noch Wellen oder gar ein Zugboot angewiesen ist und somit an den meisten Gewässern diesem Sport nachgehen kann.

 

Aufbau eines Pumpfoils

Der grundsätzliche Aufbau eines Pumpfoils ist gleich wie bei einem Foil, welches man zum Wingfoilen oder Kitefoilen nutzt. Der Pumpfoiler steht beim Pumpfoilen auf einem Board, welches mit einem Masten und einer Fuselage mit dem Foil verbunden ist. Beim Pumpfoilen bleibt das Foil (Tragflügel) unter Wasser und erzeugt bei ausreichender Geschwindigkeit den nötigen Auftrieb, um den Pumpfoiler zu tragen.

Aufbau eines Hydrofoils

Bewegungsablauf beim Pumpfoilen

Um den notwendigen Auftrieb beim Pumpfoilen zu erzeugen, muss das Foil in einer sinusförmigen Vorwärtsbewegung bewegt werden. In der nachfolgenden Abbildung ist die Bewegung des Foil schematisch dargestellt.

Abb. Bewegungsablauf des Foils beim Pumpfoilen

In der obigen Abbildung bewegt sich das Foil von rechts nach links. Aufgrund der Anströmung des Foils erzeugt der Frontwing Auftrieb (roter Pfeil) und der Backwing Abtrieb (grauer Pfeil). Auf das mit dem Foil verbundene Board wirkt die durch den Pumpfoiler induzierte Kraft (violetter Pfeil). 

Der Pumpfoiler neigt zu Beginn (ganz rechte Abbildung im Ablauf) das Foil in Fahrtrichtung nach unten und beschleunigt damit das Foil. Kurz vor Berührung des Boards mit der Wasseroberfläche wird das Board wieder in eine Aufwährtsbewegung gebracht. Dies geschieht durch eine Gewichstsverlagerung sowie einen Impuls, welcher mit dem hinteren Fuss auf das Board gegeben wird. Die durch den „Sturzflug“ gewonnene Geschwindigkeit führt zu einem erhöhten Auftrieb des Foils. Betrachtet man den Geschwindigkeitsverlauf, so erreicht man die höchste Geschwindigkeit wenn das Foil den tiefsten Punkt in der Bewegunsabfolge erreicht.